Donnerstag, 17. Januar 2008

Zum Nokia-Umzug von Bochum nach Cluj in Rumänien

https://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,529270,00.html

https://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,529343,00.html

Mittwoch, 16. Januar 2008

Rumänien bei der EM 2008

"Ätschbätsch!", dachte ich zunächst, als ich mit meiner rumänischen Frau die Auslosung zur EM 2008 im Fernsehen verfolgte und feststellte, dass Rumänien mit Italien, den Niederlanden und Frankreich in einer Gruppe spielt. Schließlich war genau diese Gruppe meine größte Befürchtung für das deutsche Team gewesen. Statt nun in Angstschweiß ausbrechen zu müssen konnte ich also meiner Schadenfreude freien Lauf lassen, was mir von Seiten meiner Frau diverse rumänische Betitelungen eingebracht hat, die ich glücklicherweise nicht verstanden habe.
Nachdem die erste Überraschung verflogen war, kam ich jedoch zu dem Entschluss, dass diese Hammergruppe weniger das Aus für Rumänien nach der Gruppenphase mit 0 Punkten bedeutet, sondern vielmehr eine unglaubliche Chance!
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Gegen die Holländer haben die Rumänen während der Qualifikation 4 Punkte geholt und auch im Freundschaftsspiel gegen Deutschland im September 2007 sahen sie alles andere als schlecht aus.
Das wissen natürlich auch die Gruppengegner, doch bin ich mir sicher, dass sowohl Italien als auch Frankreich als auch (allerdings vorsichtiger) die Niederlande die drei Punkte gegen die Rumänen fest einplanen. Wer weiterkommen will, darf sich gegen den vermeintlich Schwächsten keine Blöße geben. Aber genau das ist die Chance für das Karpatenland. Denn auf ihm ruhen in dieser Gruppe keinerlei Erwartungen, sodass sie eigentlich konzentriert ins Spiel gehen können, während auf den Gruppengegnern hoher Druck lastet.
Nicht vergessen sollten wir auch, dass Rumänien zwar keinen Hagi mehr hat, dafür aber einen Mutu und einen Chivu. Wie gefährlich auch die uns namentlich weniger bekannten Spieler sind, belegen die letzten Jahre im UEFA-Cup, in denen rumänische Vereine voller "Nobodies" die Deutschen bzgl. der 5 Jahreswertung ein wenig ins Schwitzen brachten.
Eine große Schwäche der Rumänen ist gewiß ihre Moral. Führen sie eins oder zwei zu null, hören sie auf Fußball zu spielen, und sei es, dass gerade erst die 20. Minute angefangen hat. Liegen sie zurück, ist es auch nicht gerade ihre Stärke, das Spiel noch einmal zu drehen.
Insgesamt betrachtet denke ich, dass dieses junge rumänische Team ein paar Asse im Ärmel hat und uns alle überraschen wird.
Deshalb sage ich, Rumänien wird in der Gruppenphase bei der EM 2008 den 2. Platz hinter Italien belegen!

Nachtrag:
Fast! Es war so verdammt knapp! Hätte dieser Schönwetterfußballer von einem Mutu doch den Elfer versenkt. Ich hab gleich gesagt, dass Chivu schießen sollte ...

Laurentiu - Fußballgott - Reghecampf

Da wurde hier bereits so viel über rumänische Fußballspieler gesprochen und kein Wort über den Fußballgott der Alemannia aus Aachen. Skandal
Laurentiu Reghecampf spielte bis 1993 für Otelul Targoviste bevor es ihn für eine Saison nach St. Pölten verschlug. Es folgten jeweils kurze Engagements bei verschiedenen rumänischen Vereinen, bis Energie Cottbus während seiner zweiten Periode für Steaua Bukarest auf ihn aufmerksam wurde und ihn schließlich verpflichtete.
Von 2000 bis Januar 2005 konnte Reghecampf so sein Können in Deutschland beweisen und wurde auch das erste Mal zur Nationalmannschaft eingeladen. Da sein Auftritt dort weniger glücklich war, sah Rumänien von nun an leider davon ab, ihn für weitere Spiele zu berufen.
In Cottbus jedoch machte er seine Sache gut. So warfen die Alemannen 2004 ein Auge auf ihn und verpflichteten ihn während der Winterpause. Doch wie schon in der Nationalmannschaft gelang es Laurentiu auch hier zunächst nicht, die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Dies sollte sich jedoch in der Aufstiegssaison 2005/06 grundlegend ändern, als er ein bedeutendes Element des Aachener Teams geworden war. Weniger glücklich verlief für Aachen ja bekanntlich der darauf folgende Abstecher in die erste Bundesliga, sodass Reghecampf in der aktuellen Saison wieder zweitklassig spielt.
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Oft hatte er von der Mannschaft gefordert, seinen Leistungen mehr Respekt zu zollen. Insofern schien es zu Beginn der neuen Saison auch gar keine schlechte Idee der Alemanniaspieler zu sein, ihn unter dem neuen Trainer Guido Buchwald zum Kapitän zu wählen. In der Folge spielte er nicht wirklich schlecht, aber man konnte ihm die Hemmung förmlich ansehen. Durchaus einer der wichtigsten Persönlichkeiten im Team, ist er vermutlich einfach kein Typ für das Amt des Spielführers. Daher bleibt zu hoffen, dass die Entscheidung des neuen Aachener Trainers Seeberger, ihn nicht mehr zur Wahl zum Kapitän zuzulassen, fruchten wird und er vom rechten Mittelfeld aus mit dafür sorgen wird, dass die Alemannia eine versöhnliche Rückrunde präsentieren wird.
Privat hat sich in den letzten Monaten einiges für Reghe geändert. Im Herbst 2007 trennte er sich von seiner Frau und lebt nun mit Ana Maria Prodan zusammen, die sowohl als TV Moderatorin, Spielermanagerin und Model tätig ist.
Unvergessen bleibt das Pokalspiel der Alemannia gegen Bayern München im Dezember 2006 (4:2), in dem Laurentiu zwei Dinger machte und die Aachener ins Viertelfinale schoss.
Seine Karriere weist Höhen und Tiefen auf, doch er ist und bleibt ein Aachener Fußballgott!

Nachtrag:
Naja, jetzt ist er wohl ein Ex-Fußballgott. Bei der Alemannia von Trainer Jürgen Seeberger davongejagt, verdient Laurentiu nun seine Brötchen beim 1. FC Kaiserslautern, wo er in den letzten Partien allerdings nicht einmal mehr auf der Ersatzbank zu sichten war ...

Samstag, 3. März 2007

Der rumänische Beitrag für den Grandprix

https://www.youtube.com/watch?v=_Xvl9eF3xFU

Ein netter Song, der es locker ins Mittelfeld schaffen sollte.

Samstag, 19. August 2006

Adrian Mutu

Als wohl einziger noch aktiver internationaler Fussballstar Rumäniens muss Adrian Mutu so einiges von der Presse einstecken. Gehasst, verdammt, vergöttert. So wird das durchaus illustre Privatleben des Schönlings ähnlich wie bei Beckham ordentlich in den Medien breitgetreten. Doch einen heftigen Sturz vom Olymp hat der am 8. Januar 1979 geborene Rumäne bereits erfolgreich überstanden. Gemeint ist der Kokain-Skandal in dessen Folge Mutu für ein Jahr gesperrt und von Chelsea London, das ihn für 22,75 Millionen Euro vom FC Parma verpflichtet hatte, entlassen wurde. Doch Fabio Capello glaubte an den Stürmer und holte ihn trotz Sperre zu Juventus Turin, wo er ihn zum torgefährlichen Mittelfeldspieler umfunktionierte. Im Rahmen des Zwangsabstieges der Turiner wechselte er nun für 8 Millionen Euro zum AC Florenz. Wenn es dem Offensiv-Allrounder gelingt, sein Privatleben im Griff zu behalten, kann man wohl getrost noch einiges von ihm erwarten.

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Vielleicht gelingt nun der Rumänischen Nationalmannschaft, in der er eine feste Größe geworden ist, die Qualifikation für die EM 2008, so dass Mutu sein Können bei einem großen Tunier unter Beweis stellen kann.

Nachtrag:
Da stand ihm alles offen! Hätte er den Elfmeter versenkt, wäre Rumänien im Viertelfinale gewesen. Unglaublich!

Bisherige Vereine:

FC Argeş Piteşti 1996-1998
Dinamo Bukarest 1998-2000
Inter Mailand 1999-2000
Hellas Verona 2000-2001
AC Parma 2002-2003
Chelsea London 2003-2004
Juventus Turin 2005-2006
AC Florenz seit 2006

Montag, 24. April 2006

Rumänien - Reif für die EU? II

Hab ich gerade auf der homepage des Auswärtigen Amtes gefunden:


Rumänien
Stand: Februar 2006

"Bis zum Beitritt überprüft die Europäische Kommission regelmäßig die Einhaltung der Kopenhagener Kriterien sowie die im Beitrittsvertrag festgehaltenen Verpflichtungen durch Rumänien. Der letzte Überwachungsbericht der Europäischen Kommission vom 25. Oktober 2005 bestätigte erneut, dass Rumänien das politische Kriterium erfüllt und über eine funktionierende Marktwirtschaft verfügt. Trotz Fortschritte hinsichtlich der Erfüllung des Acquis-Kriteriums bestehen in diesem Bereich jedoch weiterhin Defizite, u. a. bei der Korruptionsbekämpfung, der Grenzsicherung sowie dem Schutz geistigen Eigentums. Die Veröffentlichung des nächste umfassenden Überwachungsberichts ist für Mai 2006 vorgesehen.

Um das Land bis 2007 an die Union heranzuführen, erhält Rumänien von der EU erhöhte finanzielle Subventionen (2006: ca. 1,16 Mrd. EUR an Vorbeitrittshilfen) und erleichterten Zugang zum Gemeinsamen Binnenmarkt. Für den Zeitraum 2007-2009 (d. h. nach EU-Beitritt) sind finanzielle Mittel aus den einzelnen EU-Fonds in Höhe von insgesamt rd. 11,4 Mrd. EUR vorgesehen.

Weite Kreise der Bevölkerung erwarten von dem EU-Beitritt eine rasche Besserung ihrer Lebensverhältnisse. Sie unterstützen in ihrer großen Mehrheit den EU-Beitritt ihres Landes."


Der Text stammt von: https://www.auswaertiges-amt.de/www/de/europa/erweiterung/rumaenien_html

Rumänien - Reif für die EU?

Diese Frage ist durchaus nicht einfach zu beantworten. Ich kenne Deutsche, die befürchten, Rumänien wäre eine schwere Last für die Union. Andere sagen, durch einen Beitritt könnte das Land wichtige Impulse und einen Aufschwung erhalten.

Ebenso kenne ich Rumänen, die argwöhnen, dass sie nur der EU beitreten sollen, damit die westlichen Industrienationen das Land besser ausbeuten können. Auch wollen manche nicht zur EU gehören, weil sie wissen, was viele Westeuropäer über Rumänen zu denken pflegen und sind deshalb sehr in ihrem Stolz verletzt. Andere wiederum hoffen, ein Beitritt könnte helfen, das Land in Schwung zu bringen.
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Aus rein egoistischen Motiven wäre mir durchaus an einer EU-Zugehörigkeit des Landes gelegen. Genauso muss ich aber zugeben, dass da schon noch so einiges im Argen liegt und Bestechung und Korruption ein gewisses Übermaß annehmen. Erst vor drei Wochen habe ich doch tatsächlich einen Schaffner im Zug durch eine kleine finanzielle Zuwendung darüber hinwegtrösten müssen, dass man mir in Ungarn eine unzureichende Sitzplatzreservierung verkauft hat! Allerdings legt sich der Staat ja schon ins Zeug, um die Beitrittskriterien zu erfüllen und einen halbwegs vernünftigen Eindruck zu machen.

Eine Mitgliedschaft wäre ja ohnehin nur in mehreren Stufen möglich. Insofern tendiere ich derzeitig dazu, Rumänien teilbeitreten zu lassen und ordentlich Druck auf die Regierung auszuüben. Und je mehr sich dann zum Positiven wandelt, desto vollwertiger würde die Mitgliedschaft.

Denn Rumänien ist auch Europa!

Hier ein etwas älterer Artikel aus der Zeit:

Zwischen Westen und Walachei

P.S.: Gelobt und gepriesen sei die Zeit dafür, alle Artikel in ihrem Archiv aufzubewahren und kostenlos zur Verfügung zu stellen!Da sollte sich so ein gewisses andere Magazin Der Spiegel mal ein Beispiel dran nehmen! Halsabschneider!

Freitag, 7. April 2006

UEFA-Cup II

Nachdem sie sich im Hinspiel 1:1 getrennt hatten, endete das gestrige Spiel zwischen Rapid (=schnell) und Steaua (=Stern) Bukarest torlos. Trotz heftiger Proteste meiner Freundin ueber die Bloedsinnigkeit dieser Regelung zieht Steaua dank des erzielten Auswaertstores ins Halbfinale ein, wo es auf den FC Middlesbrough treffen wird. Und ich muss zugeben: Wenn Hin- und Rueckspiel in der selben Stadt ausgetragen werden, ist die Regel wirklich etwas ungluecklich. Da sollte man vielleicht mal ueber eine Ausnahme nachdenken...

Da Schalke sich gestern auch mit einer peinlichen Leistung fuer das Halbfinale qualifiziert hat und nun gegen Sevilla antritt, bin ich weiterhin guter Hoffnung, dass mein Traum von einem deutsch-rumaenischen Finale mit einem grandiosen Sieg der koenigsblauen in Erfuellung gehen koennte.

Montag, 20. März 2006

UEFA-Cup

Es wird Zeit, über den UEFA-Cup zu sprechen. Rumänien wurde in der Saison 2005/06 von gleich drei Manschaften aus der Haupstadt Bukarest vertreten. Die erste Runde überstanden alle und qualifizierten sich so für die es lebe der alte UEFA-Cup Modus Gruppenphase. Während Steaua es "lediglich" mit dem norwegischen Vertreter Valerenga IF zu tun hatte, schalteten Rapid mit Feyenoord Rotterdam und Dinamo mit dem FC Everton bereits zwei namhafte Teams aus. In der Gruppenphase wußte sich dann aber auch Steaua gegen größere Manschaften zu behaupten und wurde vor dem RC Lens, Hertha BSC Berlin, Sampdoria Genua und Halmstads BK Gruppensieger. Rapid setzte sich in seiner Gruppe denkbar knapp aufgrund des Torverhältnisses gegen die punktgleichen Teams Schachtjor Donezk und VfB Stuttgart ebenfalls als Gruppensieger durch. Die Plätze 4 und 5 belegten PAOK Saloniki oleole und Stade Rennes. Dinamo jedoch scheiterte, wenn es auch eine enge Sache war. So belegte es hinter Olympique Marseille, Levski Sofia, SC Heerenveen und dem Titelverteidiger ZSKA Moskau den letzten Platz. Schon jetzt hatten sich Steaua und Rapid also erfolgreich gegen jeweils einen Bundesligisten durchsetzen können. In der Zwischenrunde dann der Schock für Deutschland. Die Hertha aus Berlin, die sich schon in der Gruppe nicht gegen Steaua durchsetzen konnte, scheiterte nun auch noch vollends gegen Rapid. Steaua schaltete den SC Heerenveen aus. Das Achtelfinale versprach aus deutscher Sicht Genugtuung, standen sich doch nun Rapid und der diese Saison starke HSV gegenüber. Doch nach einer katastrophalen 0:2 Niederlage der Hamburger in Bukarest, mußten die Hanseaten trotz eines grandiosen 3:1 Sieg im eigenen Stadion die Segeln streichen. Und wieder hatten sich die Rumänen gegenüber einem Bundesligisten durchgesetzt. Auch Steaua überraschte erneut, indem es Real Betis verdient bezwang. Von ursprünglich fünf deutschen und drei rumänischen Teams stehen nun Schalke 04 und die beiden Manschaften aus Bukarest im Halbfinale. Die Auslosung löste in Rumänien einen kleinen Skandal aus, da die beiden Hauptstadtclubs unglücklicherweise aufeinanderstießen. Skandal, Schiebung, Betrug, argwöhnte die Bevölkerung. Totaler Blödsinn, dachte ich. Einerseits geschieht so etwas ständig. Man denke nur an die letzte Saison, als die beiden französischen Clubs Lille und Auxerre bereits im Achtelfinale aufeinanderstießen. Auch sei an die erste Runde im Pokal der Pokalsieger 1992/93 erinnert, in der beide deutsche Teilnehmer, Werder Bremen als Titelverteidiger und Hanover 96 als deutscher Pokalsieger, der im Finale den Vorjahressieger Werder Bremen besiegt hatte, gleich in der ersten Runde gegeneinander antreten mußten. Wie hart kann Fussball sein! Doch haben wir uns über Schiebung oder Betrug beschwert? Nein, es war halt Pech. Was also ungefähr jedes Jahr mal englischen, spanischen, deutschen, italienischen oder französischen Teams geschieht, ist im Falle Rumäniens natürlich Betrug ... Der Fehler liegt in der Betrachtungsweise! Gerade weil Rapid und Steaua gegeneinander spielen hat Rumänien doch einen Halbfinalisten sicher, während anders durchaus beide Teams hätten rausfliegen können. Also locker bleiben! (Ich lasse mich hier übrigens so darüber aus, weil in Rumänien selbst angesehene und erfahrene Trainer offen von Betrug sprachen und mich das aufregt!) Meine Hoffnung: Schalke trifft im Finale auf einen der Clubs aus Bukarest und tritt denen so richtig in den Arsch Hintern!

To be continued ...

Sonntag, 19. März 2006

Eindrücke III

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Der Kulturpalast in Iasi.


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Noch einmal der Kulturpalast.


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Das Nationaltheater in Iasi.


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Die Metropolitankirche in Iasi.

Stefan der Große

Der ca. 1433 geborene Stefan der Große (auf rumänisch Stefan cel Mare) war der wohl bedeutendste Herrscher des Fürstentums Moldau, das in etwa das heutige Moldawien, Teile der Ukraine und den Nordosten Rumäniens umfasste.

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Statue Stefan des Großen vor dem Kulturpalast in Iasi

1457 wurde er mit Unterstützung Vlads III. Draculea (auch als Graf Dracula bekannt) zum Fürsten der Moldau. Nachdem es ihm im Jahre 1467 gelungen war, einen Einfall der Ungarn abzuwehren, fiel Stefan seinerseits in die Walachei ein, die zu dieser Zeit ein Vasall des Osmanischen Reiches war. Sultan Mehmet II. gefiel das weniger, scheiterte aber 1475 und 1476 bei seinen Versuchen, die Moldau zu erobern. Erst im dritten Anlauf gelang es den Türken im Jahre 1477 schließlich, Stefan zu schlagen. Da sie aber nicht alle wichtigen Festungen einnehmen konnten, mußten sie wieder von dannen ziehen. Stefan warb in der Folge eifrig um die Unterstützung der anderen europäischen Staaten im Kampf gegen die Türken, mußte sich aber damit zufrieden geben, von Papst Sixtus IV. als Athleta Christi geehrt zu werden.

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Stefan im Kampf gegen die Türken


Statt Stefan im Kampf gegen die immer wieder einfallenden Türken beizustehen, versuchten Ungarn und Polen die Situation auszunutzen und die Moldau unter ihre Herrschaft zu bringen. Unter diesen Umständen entschied er sich 1503, einen Vertag mit Sultan Bayezid II. abzuschliessen. Zwar mußten nun Tribute an die Osmanen entrichtet werden, doch blieb immerhin die Unabhängigkeit der Moldau gewahrt.

Unter Stefans Herrschaft erlebte die Moldau aller Kriege zum Trotz ihre kulturelle Blüte und 44 Kirchen und Klöster sind von ihm gestiften worden, von denen heute einige zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen.

Am 2. Julie 1504 verstarb Stefan der Große in Suceava.

Silvestereindrücke

Hier ein paar Bilder von meinen Silvesterferien in Rumänien:


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Irgendwo in den Karparthen.


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Ein Kutscher.


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Unsere Holzhütte.


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La multi ani 2006! Frohes neues Jahr!


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Rumänischer Silvesterbrauch. So ähnlich wie das Rommeln bei uns.

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Europapokal 2008/09
Und wieder erwarten uns rumänisch-deutsche Wochen in...
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