Sport

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Europapokal 2008/09

Und wieder erwarten uns rumänisch-deutsche Wochen in Championsleague und UEFA-Cup.

Während der amtierende Meister Cluj auswärts einen 2:1 Sieg über den AS Rom einfahren konnte, hatte Steaua Bukarest zuhause gegen den FC Bayern etwas weniger Glück, bekleckerte sich aber zumindest nicht mit Schande. Gestern gelang dem Hauptstadtclub sogar ein torloses Unentschieden gegen Adrian Mutus AC Florenz, sodass in dieser Gruppe für die Rumänen noch längst nichts verloren ist. Einen amüsanten Abschluss des zweiten Spieltages würde ein Sieg des Teams aus Cluj gegen Chelsea darstellen, was eigentlich nicht so abwegig ist, wie es zunächst klingen mag, handelt es sich doch um eine sehr starke Mannschaft.

Im UEFA-Cup trennten sich der VFL Wolfsburg und Rapid Bukarest 0:1. Dies hat zur Folge, dass sich die Wolfsburger mit ihrem gefühlten 50 Mann-Kader warm für das Rückspiel in Rumänien anziehen sollten, denn Rapid ist alles andere als ein angenehmer Gegner. Für Vaslui sieht es nach dem 0:0 in Prag gar nicht mal so schlecht aus, da sie nun zuhause alles in den eigenen Händen halten. Weniger glücklich war Timisoara, das den Partisanen aus Belgrad 1:2 unterlag und nun in Serbien mit mindestens zwei geschossenen Toren gewinnen muss. Dinamo, der dritte Hauptstadtverein im Pokal kam in Nijmegen nicht über ein 0:1 hinaus und muss jetzt in Bukarest nachlegen.

Kommen wir zu Unirea Urziceni. Wer ist Unirea Urziceni? Handelt es sich um einen vorbildlichen rumänischen Verein, der außerhalb Rumäniens bisher vollkommen zu Unrecht keine Beachtung fand? Nein! Das Team, das den Hamburgern in deren Stadion ein 0:0 abtrotzte ist ein Newcommer. Aber einer der es in sich hat. Wir dürfen gespannt sein, wie sich Hamburg in Rumänien aus der Affäre zu ziehen versuchen wird.

Wir halten fest: Es gibt wieder zahlreiche rumänische Teilnehmer an den europäischen Wettbewerben und die Chancen stehen nicht ganz so schlecht, dass der ein oder andere für eine gehörige Überraschung sorgen wird. Zumindest wird wohl mindestens ein deutscher Verein wegen ihnen auf der Strecke bleiben. Ich tippe auf Wolfsburg.

Nachtrag
Tja, mit Cluj habe ich ja gar nicht mal Unrecht gehabt. Ein 0:0 gegen Chelsea ist eine respektable Leistung.

Im Uefa-Cup hingegen sind gleich alle fünf rumänische Teilnehmer gescheitert. Schade für Rumänien, gut für Deutschland im Sinne der 5-Jahres-Wertung.

Donnerstag, 3. April 2008

Marcel Raducanu - Interview mit dem Mann, der in der Halbzeitpause in den Westen floh

https://www.11freunde.de/bundesligen/109757

Mittwoch, 16. Januar 2008

Rumänien bei der EM 2008

"Ätschbätsch!", dachte ich zunächst, als ich mit meiner rumänischen Frau die Auslosung zur EM 2008 im Fernsehen verfolgte und feststellte, dass Rumänien mit Italien, den Niederlanden und Frankreich in einer Gruppe spielt. Schließlich war genau diese Gruppe meine größte Befürchtung für das deutsche Team gewesen. Statt nun in Angstschweiß ausbrechen zu müssen konnte ich also meiner Schadenfreude freien Lauf lassen, was mir von Seiten meiner Frau diverse rumänische Betitelungen eingebracht hat, die ich glücklicherweise nicht verstanden habe.
Nachdem die erste Überraschung verflogen war, kam ich jedoch zu dem Entschluss, dass diese Hammergruppe weniger das Aus für Rumänien nach der Gruppenphase mit 0 Punkten bedeutet, sondern vielmehr eine unglaubliche Chance!
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Gegen die Holländer haben die Rumänen während der Qualifikation 4 Punkte geholt und auch im Freundschaftsspiel gegen Deutschland im September 2007 sahen sie alles andere als schlecht aus.
Das wissen natürlich auch die Gruppengegner, doch bin ich mir sicher, dass sowohl Italien als auch Frankreich als auch (allerdings vorsichtiger) die Niederlande die drei Punkte gegen die Rumänen fest einplanen. Wer weiterkommen will, darf sich gegen den vermeintlich Schwächsten keine Blöße geben. Aber genau das ist die Chance für das Karpatenland. Denn auf ihm ruhen in dieser Gruppe keinerlei Erwartungen, sodass sie eigentlich konzentriert ins Spiel gehen können, während auf den Gruppengegnern hoher Druck lastet.
Nicht vergessen sollten wir auch, dass Rumänien zwar keinen Hagi mehr hat, dafür aber einen Mutu und einen Chivu. Wie gefährlich auch die uns namentlich weniger bekannten Spieler sind, belegen die letzten Jahre im UEFA-Cup, in denen rumänische Vereine voller "Nobodies" die Deutschen bzgl. der 5 Jahreswertung ein wenig ins Schwitzen brachten.
Eine große Schwäche der Rumänen ist gewiß ihre Moral. Führen sie eins oder zwei zu null, hören sie auf Fußball zu spielen, und sei es, dass gerade erst die 20. Minute angefangen hat. Liegen sie zurück, ist es auch nicht gerade ihre Stärke, das Spiel noch einmal zu drehen.
Insgesamt betrachtet denke ich, dass dieses junge rumänische Team ein paar Asse im Ärmel hat und uns alle überraschen wird.
Deshalb sage ich, Rumänien wird in der Gruppenphase bei der EM 2008 den 2. Platz hinter Italien belegen!

Nachtrag:
Fast! Es war so verdammt knapp! Hätte dieser Schönwetterfußballer von einem Mutu doch den Elfer versenkt. Ich hab gleich gesagt, dass Chivu schießen sollte ...

Laurentiu - Fußballgott - Reghecampf

Da wurde hier bereits so viel über rumänische Fußballspieler gesprochen und kein Wort über den Fußballgott der Alemannia aus Aachen. Skandal
Laurentiu Reghecampf spielte bis 1993 für Otelul Targoviste bevor es ihn für eine Saison nach St. Pölten verschlug. Es folgten jeweils kurze Engagements bei verschiedenen rumänischen Vereinen, bis Energie Cottbus während seiner zweiten Periode für Steaua Bukarest auf ihn aufmerksam wurde und ihn schließlich verpflichtete.
Von 2000 bis Januar 2005 konnte Reghecampf so sein Können in Deutschland beweisen und wurde auch das erste Mal zur Nationalmannschaft eingeladen. Da sein Auftritt dort weniger glücklich war, sah Rumänien von nun an leider davon ab, ihn für weitere Spiele zu berufen.
In Cottbus jedoch machte er seine Sache gut. So warfen die Alemannen 2004 ein Auge auf ihn und verpflichteten ihn während der Winterpause. Doch wie schon in der Nationalmannschaft gelang es Laurentiu auch hier zunächst nicht, die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Dies sollte sich jedoch in der Aufstiegssaison 2005/06 grundlegend ändern, als er ein bedeutendes Element des Aachener Teams geworden war. Weniger glücklich verlief für Aachen ja bekanntlich der darauf folgende Abstecher in die erste Bundesliga, sodass Reghecampf in der aktuellen Saison wieder zweitklassig spielt.
Reghe
Oft hatte er von der Mannschaft gefordert, seinen Leistungen mehr Respekt zu zollen. Insofern schien es zu Beginn der neuen Saison auch gar keine schlechte Idee der Alemanniaspieler zu sein, ihn unter dem neuen Trainer Guido Buchwald zum Kapitän zu wählen. In der Folge spielte er nicht wirklich schlecht, aber man konnte ihm die Hemmung förmlich ansehen. Durchaus einer der wichtigsten Persönlichkeiten im Team, ist er vermutlich einfach kein Typ für das Amt des Spielführers. Daher bleibt zu hoffen, dass die Entscheidung des neuen Aachener Trainers Seeberger, ihn nicht mehr zur Wahl zum Kapitän zuzulassen, fruchten wird und er vom rechten Mittelfeld aus mit dafür sorgen wird, dass die Alemannia eine versöhnliche Rückrunde präsentieren wird.
Privat hat sich in den letzten Monaten einiges für Reghe geändert. Im Herbst 2007 trennte er sich von seiner Frau und lebt nun mit Ana Maria Prodan zusammen, die sowohl als TV Moderatorin, Spielermanagerin und Model tätig ist.
Unvergessen bleibt das Pokalspiel der Alemannia gegen Bayern München im Dezember 2006 (4:2), in dem Laurentiu zwei Dinger machte und die Aachener ins Viertelfinale schoss.
Seine Karriere weist Höhen und Tiefen auf, doch er ist und bleibt ein Aachener Fußballgott!

Nachtrag:
Naja, jetzt ist er wohl ein Ex-Fußballgott. Bei der Alemannia von Trainer Jürgen Seeberger davongejagt, verdient Laurentiu nun seine Brötchen beim 1. FC Kaiserslautern, wo er in den letzten Partien allerdings nicht einmal mehr auf der Ersatzbank zu sichten war ...

Samstag, 19. August 2006

Adrian Mutu

Als wohl einziger noch aktiver internationaler Fussballstar Rumäniens muss Adrian Mutu so einiges von der Presse einstecken. Gehasst, verdammt, vergöttert. So wird das durchaus illustre Privatleben des Schönlings ähnlich wie bei Beckham ordentlich in den Medien breitgetreten. Doch einen heftigen Sturz vom Olymp hat der am 8. Januar 1979 geborene Rumäne bereits erfolgreich überstanden. Gemeint ist der Kokain-Skandal in dessen Folge Mutu für ein Jahr gesperrt und von Chelsea London, das ihn für 22,75 Millionen Euro vom FC Parma verpflichtet hatte, entlassen wurde. Doch Fabio Capello glaubte an den Stürmer und holte ihn trotz Sperre zu Juventus Turin, wo er ihn zum torgefährlichen Mittelfeldspieler umfunktionierte. Im Rahmen des Zwangsabstieges der Turiner wechselte er nun für 8 Millionen Euro zum AC Florenz. Wenn es dem Offensiv-Allrounder gelingt, sein Privatleben im Griff zu behalten, kann man wohl getrost noch einiges von ihm erwarten.

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Vielleicht gelingt nun der Rumänischen Nationalmannschaft, in der er eine feste Größe geworden ist, die Qualifikation für die EM 2008, so dass Mutu sein Können bei einem großen Tunier unter Beweis stellen kann.

Nachtrag:
Da stand ihm alles offen! Hätte er den Elfmeter versenkt, wäre Rumänien im Viertelfinale gewesen. Unglaublich!

Bisherige Vereine:

FC Argeş Piteşti 1996-1998
Dinamo Bukarest 1998-2000
Inter Mailand 1999-2000
Hellas Verona 2000-2001
AC Parma 2002-2003
Chelsea London 2003-2004
Juventus Turin 2005-2006
AC Florenz seit 2006

Freitag, 7. April 2006

UEFA-Cup II

Nachdem sie sich im Hinspiel 1:1 getrennt hatten, endete das gestrige Spiel zwischen Rapid (=schnell) und Steaua (=Stern) Bukarest torlos. Trotz heftiger Proteste meiner Freundin ueber die Bloedsinnigkeit dieser Regelung zieht Steaua dank des erzielten Auswaertstores ins Halbfinale ein, wo es auf den FC Middlesbrough treffen wird. Und ich muss zugeben: Wenn Hin- und Rueckspiel in der selben Stadt ausgetragen werden, ist die Regel wirklich etwas ungluecklich. Da sollte man vielleicht mal ueber eine Ausnahme nachdenken...

Da Schalke sich gestern auch mit einer peinlichen Leistung fuer das Halbfinale qualifiziert hat und nun gegen Sevilla antritt, bin ich weiterhin guter Hoffnung, dass mein Traum von einem deutsch-rumaenischen Finale mit einem grandiosen Sieg der koenigsblauen in Erfuellung gehen koennte.

Montag, 20. März 2006

UEFA-Cup

Es wird Zeit, über den UEFA-Cup zu sprechen. Rumänien wurde in der Saison 2005/06 von gleich drei Manschaften aus der Haupstadt Bukarest vertreten. Die erste Runde überstanden alle und qualifizierten sich so für die es lebe der alte UEFA-Cup Modus Gruppenphase. Während Steaua es "lediglich" mit dem norwegischen Vertreter Valerenga IF zu tun hatte, schalteten Rapid mit Feyenoord Rotterdam und Dinamo mit dem FC Everton bereits zwei namhafte Teams aus. In der Gruppenphase wußte sich dann aber auch Steaua gegen größere Manschaften zu behaupten und wurde vor dem RC Lens, Hertha BSC Berlin, Sampdoria Genua und Halmstads BK Gruppensieger. Rapid setzte sich in seiner Gruppe denkbar knapp aufgrund des Torverhältnisses gegen die punktgleichen Teams Schachtjor Donezk und VfB Stuttgart ebenfalls als Gruppensieger durch. Die Plätze 4 und 5 belegten PAOK Saloniki oleole und Stade Rennes. Dinamo jedoch scheiterte, wenn es auch eine enge Sache war. So belegte es hinter Olympique Marseille, Levski Sofia, SC Heerenveen und dem Titelverteidiger ZSKA Moskau den letzten Platz. Schon jetzt hatten sich Steaua und Rapid also erfolgreich gegen jeweils einen Bundesligisten durchsetzen können. In der Zwischenrunde dann der Schock für Deutschland. Die Hertha aus Berlin, die sich schon in der Gruppe nicht gegen Steaua durchsetzen konnte, scheiterte nun auch noch vollends gegen Rapid. Steaua schaltete den SC Heerenveen aus. Das Achtelfinale versprach aus deutscher Sicht Genugtuung, standen sich doch nun Rapid und der diese Saison starke HSV gegenüber. Doch nach einer katastrophalen 0:2 Niederlage der Hamburger in Bukarest, mußten die Hanseaten trotz eines grandiosen 3:1 Sieg im eigenen Stadion die Segeln streichen. Und wieder hatten sich die Rumänen gegenüber einem Bundesligisten durchgesetzt. Auch Steaua überraschte erneut, indem es Real Betis verdient bezwang. Von ursprünglich fünf deutschen und drei rumänischen Teams stehen nun Schalke 04 und die beiden Manschaften aus Bukarest im Halbfinale. Die Auslosung löste in Rumänien einen kleinen Skandal aus, da die beiden Hauptstadtclubs unglücklicherweise aufeinanderstießen. Skandal, Schiebung, Betrug, argwöhnte die Bevölkerung. Totaler Blödsinn, dachte ich. Einerseits geschieht so etwas ständig. Man denke nur an die letzte Saison, als die beiden französischen Clubs Lille und Auxerre bereits im Achtelfinale aufeinanderstießen. Auch sei an die erste Runde im Pokal der Pokalsieger 1992/93 erinnert, in der beide deutsche Teilnehmer, Werder Bremen als Titelverteidiger und Hanover 96 als deutscher Pokalsieger, der im Finale den Vorjahressieger Werder Bremen besiegt hatte, gleich in der ersten Runde gegeneinander antreten mußten. Wie hart kann Fussball sein! Doch haben wir uns über Schiebung oder Betrug beschwert? Nein, es war halt Pech. Was also ungefähr jedes Jahr mal englischen, spanischen, deutschen, italienischen oder französischen Teams geschieht, ist im Falle Rumäniens natürlich Betrug ... Der Fehler liegt in der Betrachtungsweise! Gerade weil Rapid und Steaua gegeneinander spielen hat Rumänien doch einen Halbfinalisten sicher, während anders durchaus beide Teams hätten rausfliegen können. Also locker bleiben! (Ich lasse mich hier übrigens so darüber aus, weil in Rumänien selbst angesehene und erfahrene Trainer offen von Betrug sprachen und mich das aufregt!) Meine Hoffnung: Schalke trifft im Finale auf einen der Clubs aus Bukarest und tritt denen so richtig in den Arsch Hintern!

To be continued ...

Donnerstag, 12. Januar 2006

Der Elfmeterkiller von Sevilla

Wenn meine Freundin, die so ziemlich keine Ahnung von Fussball hat, wie aus der Pistole geschossen alle wichtigen Namen und Daten über ein 1986 stattgefundenes Fussballspiel runterrattern kann, dann kann da was nicht stimmen, habe ich mir gedacht und festgestellt, dass es sich um ein wirklich großes Spiel gehandelt hat. Die Rede ist vom Finale des guten alten Pokals der Landesmeister 1986 in Sevilla zwischen Steaua Bukarest (!) und Barcelona. Klare Sache, sollte man meinen. 5:0 für Barca, oder so ähnlich. Doch tatsächlich schlugen sich die Bukarester vor 70.000 Zuschauern wacker durch reguläre Spielzeit und Verlängerung. Eigentlich ist dies ja schon eine Sensation für sich, aber es kam noch toller. Helmut Duckadam, Steauas Torhüter, ließ die Spanier verzweifeln, indem er 4 Elfmeter in Folge hielt! Somit stellte er einen neuen Rekord auf und - was natürlich viel wichtiger war - sicherte seiner Mannschaft den 2:0 Erfolg über den haushohen Favoriten Barcelona. Die Sensation war perfekt und ein nationaler Mythos geschaffen.
Helmut Duckadam mit dem Pokal der Landesmeister.
Das Bild stammt von einer sehr schönen homepage über Helmut Duckadam.


Die Spieler:
Ducadam - Belodedici - Iovan, Bumbescu, Barbulescu - Balint, Balan (Iordanescu), Majaru, Boloni - Lacatus, Piturca (Radu)

Drei Jahre später stand Steaua wieder im Finale. Anders als beim Erfolg von 1986, wo die Bukarester abgesehen vom Halbfinale gegen Anderlecht aufgrund schwacher Gegner geradezu ins Finale spazierten, mußten sie diesesmal erst an namhaften Mannschaften wie Sparta Prag (7:3), Spartak Moskau (5:1), IFK Göteborg (5:2) und schließlich Galatasaray Istanbul (5:1) vorbei, was, wie an den Ergebnissen zu sehen, recht überzeugend gelang (die Zahlen in Klammern beziehen sich auf Hin- und Rückspiel). Im Endspiel gingen sie dann jedoch 0:4 gegen den AC Milan unter.

Montag, 19. Dezember 2005

Rumänische Damen sind Vize-Weltmeisterinnen im Handball

Nachdem sich die rumänische Damenmannschaft mit 5 Siegen in der Gruppenphase gegen Deutschland, Dänemark, Brasilien, Ukraine und Frankreich eindrucksvoll für das Finale qualifiziert hatte, unterlag sie dort Russland mit 28:23.

Sonntag, 18. Dezember 2005

Der Karparten-Maradona

Gheorghe Hagi ist wohl der international bekannteste rumänische Fussballer und nahm an den Weltmeisterschaften 1990, 1994 und 1998 teil. Für Furore sorgte er vor allem 1994 in den USA, als er Rumänien überraschend ins Viertelfinale führte und sogar Argentinien schlug.
Auch bei zwei Europameisterschaften war er mit von der Partie: als 19-jähriger 1984 in Frankreich und 2000 in den Niederlanden und Belgien, wo er seine Karriere als Nationalspieler unrühmlich mit einer gelb-roten Karte im Viertelfinale gegen Italien beendete.
Trotz seiner Fähigkeiten gelang es Hagi nie, sich richtig in einem großen europäischen Verein durchzusetzen.
Dennoch gelang es ihm im Jahr 2000 mit Galatasaray Istanbul unerwartet den UEFA-Cup zu gewinnen.
Als Trainer beschränken sich seine Erfolge bisher auf den Gewinn des türkischen Pokals mit Galatasaray Istanbul 2005. Als Nationaltrainer Rumäniens -sein erstes Amt als Trainer überhaupt- trat er nach vier Spielen zurrück, weil ihm die Qualifikation für die WM 2002 nicht gelungen war.
Seit kurzem trainiert Hagi, Rumäniens Fussballer des Jahrhunderts, Politehnica Timisoara und belegt den 4. Tabellenplatz in der rumänischen Divizia Nationala.

hagi

Vereine:
Farul Constanta 1982-1983
Sportul Studentesc 1983-86
Steaua Bukarest 1986-1990
Real Madrid 1990-1992
Brescia Calcio 1992-1994
FC Barcelona 1994-1996
Galatasaray Istanbul 1996-2001

Nationalmanschaft
125 Spiele und 35 Tore

Trainerstationen
Nationaltrainer Rumäniens
Bursaspor
Galatasaray Istanbul
Politehnica Timisoara

Titel
als Spieler:
rumänischer Meister mit Steaua Bukarest 1987, 1988, 2000
rumänischer Pokalsieger mit Steaua Bukarest 1987, 1989
rumänischer Torschützenkönig 1985, 1986
Rumäniens Fußballer des Jahres: 1985, 1987, 1993, 1994, 1997, 1999, 2000
Rumäniens Fussballer des Jahrhunderts

türkischer Meister mit Galatasaray Istanbul 1997, 1998, 1999, 2000
türkischer Pokalsieger mit Galatasaray Istanbul 1999, 2000

UEFA-Cup 2000 mit Galatasaray Istanbul

als Trainer:
türkischer Pokalsieger mit Galatasaray Istanbul 2005

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yolo1982 (Gast) - 5. Nov, 10:39
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yolo1982 (Gast) - 5. Nov, 10:38
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