Laurentiu - Fußballgott - Reghecampf
Da wurde hier bereits so viel über rumänische Fußballspieler gesprochen und kein Wort über den Fußballgott der Alemannia aus Aachen. Skandal
Laurentiu Reghecampf spielte bis 1993 für Otelul Targoviste bevor es ihn für eine Saison nach St. Pölten verschlug. Es folgten jeweils kurze Engagements bei verschiedenen rumänischen Vereinen, bis Energie Cottbus während seiner zweiten Periode für Steaua Bukarest auf ihn aufmerksam wurde und ihn schließlich verpflichtete.
Von 2000 bis Januar 2005 konnte Reghecampf so sein Können in Deutschland beweisen und wurde auch das erste Mal zur Nationalmannschaft eingeladen. Da sein Auftritt dort weniger glücklich war, sah Rumänien von nun an leider davon ab, ihn für weitere Spiele zu berufen.
In Cottbus jedoch machte er seine Sache gut. So warfen die Alemannen 2004 ein Auge auf ihn und verpflichteten ihn während der Winterpause. Doch wie schon in der Nationalmannschaft gelang es Laurentiu auch hier zunächst nicht, die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Dies sollte sich jedoch in der Aufstiegssaison 2005/06 grundlegend ändern, als er ein bedeutendes Element des Aachener Teams geworden war. Weniger glücklich verlief für Aachen ja bekanntlich der darauf folgende Abstecher in die erste Bundesliga, sodass Reghecampf in der aktuellen Saison wieder zweitklassig spielt.

Oft hatte er von der Mannschaft gefordert, seinen Leistungen mehr Respekt zu zollen. Insofern schien es zu Beginn der neuen Saison auch gar keine schlechte Idee der Alemanniaspieler zu sein, ihn unter dem neuen Trainer Guido Buchwald zum Kapitän zu wählen. In der Folge spielte er nicht wirklich schlecht, aber man konnte ihm die Hemmung förmlich ansehen. Durchaus einer der wichtigsten Persönlichkeiten im Team, ist er vermutlich einfach kein Typ für das Amt des Spielführers. Daher bleibt zu hoffen, dass die Entscheidung des neuen Aachener Trainers Seeberger, ihn nicht mehr zur Wahl zum Kapitän zuzulassen, fruchten wird und er vom rechten Mittelfeld aus mit dafür sorgen wird, dass die Alemannia eine versöhnliche Rückrunde präsentieren wird.
Privat hat sich in den letzten Monaten einiges für Reghe geändert. Im Herbst 2007 trennte er sich von seiner Frau und lebt nun mit Ana Maria Prodan zusammen, die sowohl als TV Moderatorin, Spielermanagerin und Model tätig ist.
Unvergessen bleibt das Pokalspiel der Alemannia gegen Bayern München im Dezember 2006 (4:2), in dem Laurentiu zwei Dinger machte und die Aachener ins Viertelfinale schoss.
Seine Karriere weist Höhen und Tiefen auf, doch er ist und bleibt ein Aachener Fußballgott!
Nachtrag:
Naja, jetzt ist er wohl ein Ex-Fußballgott. Bei der Alemannia von Trainer Jürgen Seeberger davongejagt, verdient Laurentiu nun seine Brötchen beim 1. FC Kaiserslautern, wo er in den letzten Partien allerdings nicht einmal mehr auf der Ersatzbank zu sichten war ...
Laurentiu Reghecampf spielte bis 1993 für Otelul Targoviste bevor es ihn für eine Saison nach St. Pölten verschlug. Es folgten jeweils kurze Engagements bei verschiedenen rumänischen Vereinen, bis Energie Cottbus während seiner zweiten Periode für Steaua Bukarest auf ihn aufmerksam wurde und ihn schließlich verpflichtete.
Von 2000 bis Januar 2005 konnte Reghecampf so sein Können in Deutschland beweisen und wurde auch das erste Mal zur Nationalmannschaft eingeladen. Da sein Auftritt dort weniger glücklich war, sah Rumänien von nun an leider davon ab, ihn für weitere Spiele zu berufen.
In Cottbus jedoch machte er seine Sache gut. So warfen die Alemannen 2004 ein Auge auf ihn und verpflichteten ihn während der Winterpause. Doch wie schon in der Nationalmannschaft gelang es Laurentiu auch hier zunächst nicht, die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Dies sollte sich jedoch in der Aufstiegssaison 2005/06 grundlegend ändern, als er ein bedeutendes Element des Aachener Teams geworden war. Weniger glücklich verlief für Aachen ja bekanntlich der darauf folgende Abstecher in die erste Bundesliga, sodass Reghecampf in der aktuellen Saison wieder zweitklassig spielt.

Oft hatte er von der Mannschaft gefordert, seinen Leistungen mehr Respekt zu zollen. Insofern schien es zu Beginn der neuen Saison auch gar keine schlechte Idee der Alemanniaspieler zu sein, ihn unter dem neuen Trainer Guido Buchwald zum Kapitän zu wählen. In der Folge spielte er nicht wirklich schlecht, aber man konnte ihm die Hemmung förmlich ansehen. Durchaus einer der wichtigsten Persönlichkeiten im Team, ist er vermutlich einfach kein Typ für das Amt des Spielführers. Daher bleibt zu hoffen, dass die Entscheidung des neuen Aachener Trainers Seeberger, ihn nicht mehr zur Wahl zum Kapitän zuzulassen, fruchten wird und er vom rechten Mittelfeld aus mit dafür sorgen wird, dass die Alemannia eine versöhnliche Rückrunde präsentieren wird.
Privat hat sich in den letzten Monaten einiges für Reghe geändert. Im Herbst 2007 trennte er sich von seiner Frau und lebt nun mit Ana Maria Prodan zusammen, die sowohl als TV Moderatorin, Spielermanagerin und Model tätig ist.
Unvergessen bleibt das Pokalspiel der Alemannia gegen Bayern München im Dezember 2006 (4:2), in dem Laurentiu zwei Dinger machte und die Aachener ins Viertelfinale schoss.
Seine Karriere weist Höhen und Tiefen auf, doch er ist und bleibt ein Aachener Fußballgott!
Nachtrag:
Naja, jetzt ist er wohl ein Ex-Fußballgott. Bei der Alemannia von Trainer Jürgen Seeberger davongejagt, verdient Laurentiu nun seine Brötchen beim 1. FC Kaiserslautern, wo er in den letzten Partien allerdings nicht einmal mehr auf der Ersatzbank zu sichten war ...
Hannibal216 - 16. Jan, 20:53
