Wer war eigentlich Graf Dracula?
Vlad III. Draculea (=kleiner Drache oder Sohn des Drachen) wurde 1431 in Sighisoara (Schässburg) geboren und war 1448, 1456-1462 und 1476 Herrscher über die Wallachei, die heute zu Rumänien gehört. Den Beinamen Draculea erhielt er durch seinen Vater Vlad II. Dracul (=der Drache), der so bezeichnet wurde, weil er der obersten Klasse des Drachenordens angehörte. Im Rumänischen jedoch bedeutet Dracula der Teufel, was vielleicht zur Mythenbildung um Vlad beigetragen hat. Seinen zweiten Beinamen Tepes (=der Pfähler)trug er, da er seine Feinde -hauptsächlich türkische Kriegsgefangene- auf die grausame orientalische Weise zu pfählen pflegte. 1476 starb er im Kampf gegen die Türken.

Die Erinnerungen an Vlad III. könnten kaum mehr auseinanderdriftend sein. Auf der einen Seite der brutale Tyrann, auf der anderen Seite der unbeugsame Kämpfer für Recht und gegen Korruption. Der Kriegsheld, der Europa vor den Türken schützte. Sponnen sich einerseits düstere Legenden über eine Vielzahl von Schandtaten die Vlad begangen haben soll, hat sich bis heute ein Sprichwort erhalten, das ihn zurückwünscht, um wieder den Kampf gegen die Korruption aufzunehmen. Vielleicht wird man ihm am Gerechtesten, wenn man berücksichtigt, dass er ein Kind seiner Zeit war und von diesem Standpunkt aus betrachtet eigentlich nicht zu sehr aus der Rolle fällt. Die unterschiedlichen Bewertungen seiner Taten mögen mit den verschiedenen Standpunkten der Völker zusammenhängen, die von Vlad beherrscht wurden oder in welcher Weise auch immer Kontakt zu ihm hatten.
Ein Vampir jedoch war er ganz sicher nicht und ist es wohl auch nach seinem Tode nicht geworden. Bram Stoker, der Erfinder des literarischen Grafen, wurde zwar durch die dem realen Dracula nachgesagten Schauergeschichten inspiriert, doch hat sein Vampir kaum mehr als den Namen mit ihm gemeinsam.
Rumänien ist der Mythos um den Grafen jedoch alles andere als Unrecht, läßt er sich doch leicht als Touristenattraktion ausschlachten.

Die Erinnerungen an Vlad III. könnten kaum mehr auseinanderdriftend sein. Auf der einen Seite der brutale Tyrann, auf der anderen Seite der unbeugsame Kämpfer für Recht und gegen Korruption. Der Kriegsheld, der Europa vor den Türken schützte. Sponnen sich einerseits düstere Legenden über eine Vielzahl von Schandtaten die Vlad begangen haben soll, hat sich bis heute ein Sprichwort erhalten, das ihn zurückwünscht, um wieder den Kampf gegen die Korruption aufzunehmen. Vielleicht wird man ihm am Gerechtesten, wenn man berücksichtigt, dass er ein Kind seiner Zeit war und von diesem Standpunkt aus betrachtet eigentlich nicht zu sehr aus der Rolle fällt. Die unterschiedlichen Bewertungen seiner Taten mögen mit den verschiedenen Standpunkten der Völker zusammenhängen, die von Vlad beherrscht wurden oder in welcher Weise auch immer Kontakt zu ihm hatten.
Ein Vampir jedoch war er ganz sicher nicht und ist es wohl auch nach seinem Tode nicht geworden. Bram Stoker, der Erfinder des literarischen Grafen, wurde zwar durch die dem realen Dracula nachgesagten Schauergeschichten inspiriert, doch hat sein Vampir kaum mehr als den Namen mit ihm gemeinsam.
Rumänien ist der Mythos um den Grafen jedoch alles andere als Unrecht, läßt er sich doch leicht als Touristenattraktion ausschlachten.
Hannibal216 - 18. Dez, 20:57
